Never waste a good crisis #5
𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗕𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲𝘀𝘀 𝗮𝘀 𝘂𝘀𝘂𝗮𝗹
Die gute Nachricht zum Abschluss unserer kleinen Serie: Man ist Krisen nicht einfach ausgeliefert. Man kann eine Menge tun – sich gut vorbereiten, ohne in einen gestressten Prepper-Modus zu verfallen. Denn die Lösung liegt nicht allein in Notfallplänen, sondern in flexibler Stabilität.
Krisen sind mehr oder weniger das neue Normal. Deshalb hilft es wenig, von der Politik zu fordern, bessere Rahmenbedingungen wiederherzustellen – selbst dort, wo sie sie selbst verursacht hat, etwa bei Bürokratie, und dringend verbessern sollte. Ja, Wirtschaft hat es leichter, wenn die Bedingungen gut und stabil sind. Aber was, wenn nicht?
Dann hilft nur, sich auf das neue Normal einzustellen: möglichst wachsam sein, früh und richtig reagieren, Krisenerfahrungen als Lernschleife nutzen. Und das nicht einmalig, sondern ständig – als selbstverständlicher Teil der Unternehmenskultur.
Das Beste daran: Dieselbe flexible Stabilität hilft auch bei Herausforderungen, die mehr verlangen als Überleben (Resilienz) – nämlich daraus aktiv Zukunft zu gestalten. Prof. Dr. Henning Vöpel, Vorstand der Stiftung Ordnungspolitik und Direktor des Centrums für Europäische Politik (cep), hat dafür den schönen Begriff Transilienz geprägt: aus Transformation und Resilienz.
Wer mit dieser Herausforderung nicht allein stehen will, sucht sich am besten einen Sparringspartner, der Wachsamkeit, Ideen und einen Sinn für das Mögliche einbringt – der Interdependenzen erkennt, transilient denkt und strategisch weise vorgeht.
Zum Glück gibt es viele Unternehmer, die längst wachsam sind und gut dastehen. Leider erleben wir in der Praxis aber auch oft das Gegenteil: Verdrängung aller Probleme, bis es zu spät ist.
𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗔𝗽𝗽𝗲𝗹𝗹 𝘃𝗼𝗻 𝗛𝗮𝗿𝗺𝗼𝗻𝗶𝗮 𝗟𝗼𝗴𝗶𝗰 𝗮𝗻 𝗦𝗶𝗲: Fangen Sie jetzt an – bevor alle Kraft nur noch dafür draufgeht, den Status quo zu verteidigen, und für echte Verbesserung nichts mehr übrig bleibt.
Schreiben Sie uns gerne: Wie gehen Sie mit dem neuen Normal um? Wie bereiten Sie sich vor?
