Never waste a good crisis #4
𝗟𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗺 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻-𝗩𝗼𝗹𝗹𝗽𝗿𝗼𝗳𝗶
Für manche Unternehmen sind Krisen Alltag. Fast täglich schlägt irgendwo irgendwas zu: etwa die Natur mit Fluten, Stürmen, Vulkanausbrüchen, Waldbränden; die Politik mit Kriegen, Zöllen, Grenzschließungen, Exportverboten; das Leben mit Streiks, Seuchen, Cybercrime, Terrorakten, Börsencrashs.
Solche Ereignisse gab es immer schon. Aber nie in dieser massiven Ballung wie heute. Meist kaum vorhersehbar – und in unserer global vernetzten Wirtschaft oft mit weitreichenden Folgen für Unternehmen, die sich eigentlich weit davon entfernt wähnen.
Wie gehen Krisen-Vollprofis damit um? Was können wir alle von ihnen lernen?
Tobias Jerschke, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Kühne+Nagel Deutschland, nennt drei zentrale Punkte: Strategie, Struktur, Kultur.
- Strategie: proaktiv statt nur reaktiv. Es geht nicht nur um Notfallpläne, sondern um Stabilität durch Flexibilität, die trägt – egal was passiert. Entscheidend dafür: Jede Krise und der eigene Umgang damit werden sauber in Daten erfasst, eine leistungsfähige IT bereitet daraus schnell Learnings und Maßnahmen auf.
- Struktur: dezentral und partnerschaftlich. Kühne+Nagel arbeitet mit über 1.000 Standorten weltweit und langjährigen lokalen Partnerschaften, in jeder Größe und Tiefe. Aufwändig und oft mühsam im Alltag – aber in jeder Krise wieder Gold wert.
- Kultur: gelebt vom Gründer bis zum Azubi, weltweit. Strategie und Struktur wirken nur, wenn sie trotz aller Widerstände und Ermüdungen über Jahrzehnte und Wachstum hinweg täglich gelebt werden – eine unternehmerische Glanzleistung von Gründer Klaus-Michael Kühne.
Davon können alle lernen, auch wenn sie bisher weniger hart getroffen wurden:
- Krisen früh erkennen und konsequent daraus lernen
- flexible Stabilität durch Vertrauen und Dezentralität aufbauen
- all das verankert als gelebte Unternehmenskultur.
𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗔𝗽𝗽𝗲𝗹𝗹 𝘃𝗼𝗻 𝗛𝗮𝗿𝗺𝗼𝗻𝗶𝗮 𝗟𝗼𝗴𝗶𝗰 𝗮𝗻 𝗦𝗶𝗲: Fangen Sie jetzt an – bevor alle Kraft nur noch dafür draufgeht, den Status quo zu verteidigen, und für echte Verbesserung nichts mehr übrig bleibt.
Schreiben Sie uns gerne: Wie verankern Sie den Umgang mit Krisen in Ihrer Unternehmenskultur?
